Internationale Druckkunst aus der Mini-Presse – Das Open Press Project im Interview

Titelbild zum Interview über die Mini-Presse des Open Press Projects © Open Press Project

Das Wort Druckpresse löst vermutlich bei den wenigsten die Vorstellung aus, dass sich ein solches Gerät problemlos überall mit hinnehmen und auch nahezu allerorts benutzen lässt. Den Gegenbeweis zu dieser Annahme liefern Martin Schneider und Dominik Schmitz. Die beiden Designer haben vor einigen Jahren das Open Press Project ins Rollen gebracht, um Liebhabern der Druckgrafik (und denen, die es werden möchten) die Möglichkeit zu geben diese wunderbaren, teilweise sehr alten Kunsttechniken einfach dort umsetzen zu können, wo es jedem gerade gefällt.

Sie haben eine Druckpresse entwickelt, die nicht mehr Platz als der kleine Kulturbeutel im Weekender einnimmt, an jedem beliebigen Tisch montiert werden kann und nach weniger als zehn Handgriffen für mehr als 20 Drucktechniken einsatzbereit ist. Das wichtigste ist aber – jeder, der Lust dazu hat, kann sie bedienen.

Was als Bauanleitung begann, wird mittlerweile von den beiden auch selbst in Köln produziert und in alle Welt versendet. Die Zahl der Mitglieder in der Open Press Community, die sich weltweit um die Mini-Druckpresse (Mini-Presse) schart, wächst stetig. Die Follower in der @openpressproject Gemeinde sind aber nicht nur echte Kenner und Könner der Druckszene, sondern auch experimentierfreudige und leidenschaftliche Hobbyisten, wie wir.

Aktuell bringen Martin und Dominik ein riesiges, internationales Drucktauschevent mit allem Drum und Dran über die Bühne. Für uns hat Martin kurz auf den Pausenknopf gedrückt, um mit uns zu plaudern.

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Aufsicht auf Materialien und Werkzeuge für den Tetrapak Druck

Alte Drucktechniken sind zweifellos eine faszinierende Sache. Nicht ohne Grund sind die künstlerischen Drucktechniken des Hochdrucks, Tiefdrucks, Flachdrucks, Durchdrucks und deren Mischformen von der deutschen UNESCO-Kommission 2018 in das Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden.

Leider erfordern die spannenden Techniken typischerweise spezielle Gerätschaften und besonderes Material. Außerdem das nötige Wissen und Erfahrung, die man sich durch eine dreijährige Ausbildung zum Drucker aneignet. Einige Varianten lassen sich aber mit etwas handwerklichem Geschick und alltäglichen Gegenständen, die fast jeder im Haushalt hat, umsetzen.

Zum Beispiel mit Tetra Paks und einer Nudelmaschine!

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