Tag der Freundschaft – Mit kreativen Gesten Danke sagen!

Mixed Media Collage zum Tag der Freundschaft mit Colorplan Hülle in der Farbe Park Green.

„Freunde sind Menschen, die bleiben, wenn alle anderen gehen.“ Das klingt erst einmal wie ein klassischer Kalenderspruch und doch ist etwas dran. Freundschaften haben eine tiefe Bedeutung für uns. Zwar gibt es Gemeinsamkeiten zwischen Freundschaft und den Beziehungen zu Partner*innen und Familie. Eine gute Freundschaft nimmt aber doch einen ganz eigenen Platz in unserem Herzen ein. Heute ist der Internationale Tag der Freundschaft.

Wir erklären Euch, wie Freundschaften entstehen, was eine gute Freundschaft ausmacht und wie es zu diesem Feiertag gekommen ist. Soviel zur Theorie. Wichtig ist auf jeden Fall die Pflege eines solchen Schatzes. Dafür gibt es Tipps, wie Ihr mit einer kleinen kreativen Geste Euren engsten Freund*innen einmal mehr danke sagen könnt!


Was ist Freundschaft?

Starten wir doch einmal mit der Definition – eine Freundschaft ist eine positive Beziehung zwischen Menschen, die sich dann als Freundin oder Freund bezeichnen. Grundlage dieser Beziehung sind Vertrauen, Zuneigung und Wertschätzung. Wie Aristoteles drei verschiedene Arten der Freundschaft definiert, seht Ihr hier:



Wer Freunde hat ist nachweislich zufriedener, glücklicher und sogar gesünder. Fantastisch. Aber wie geht das, Freund*innen zu finden, die gemeinsam durch Dick und Dünn gehen?


Wie entsteht Freundschaft?

Freundschaften bilden sich in allen Phasen unseres Lebens. Ab dem Kleinkindalter mit etwa drei Jahren kann das Gehirn die Idee von Freundschaft mit Leben füllen. Wo vorher hauptsächlich die Beziehung zu anderen Menschen von dem Wunsch nach Schutz und Versorgung bestimmt war, nimmt jetzt der Raum für Freundschaften zu. Im Kindergarten, beim Spielen im Sandkasten oder im Urlaub.

Andere finden über die gemeinsam erlebte Zeit in der Schule oder beim Sport Freunde. Auch in der Zeit des Studiums und im Job gibt es die Gelegenheit Freunde zu finden.

Gemeinsame Reisen sind in jeder Phase unseres Lebens eine gute Möglichkeit, Freundschaften zu schließen. Wer einmal mit einer Gruppe Studenten aus verschiedensten Ländern auf einem Boot durch Thailand getuckert ist, weiß Bescheid. So weit muss man aber gar nicht reisen, um Freund*innen zu finden. Bei einer Studien- oder Sprachreise in Europa finden Menschen, die sonst vielleicht eher allein reisen, sicher Anschluss. Und auch die körperliche Anstregung und der Spaß einer gemeinsamen Wanderung oder eines Bikepacking Abenteuers vor der eigenen Haustür schweißt zusammen und macht aus Bekannten Freund*innen. Die Karte, die wir Euch im type.Manufaktur Interview mit Bernd Tepe auch zeigen, hat dazu direkt das passende Zitat parat: „Keine Straße ist lang mit einem Freund an der Seite.“


Foto von sechs Freunden als Silhouette im Abendlicht. Die Sonne versinkt hinter einem Bergkamm.
Sechs Freunde unterwegs in den Bergen Südostasiens. Foto: Unsplash / Chang Duong

Wenn Menschen physisch miteinander Zeit verbringen und diese positiv gestalten, kann daraus Freundschaft erwachsen. Damit aus einer Bekanntschaft eine Freundschaft werden kann, braucht es wohl 50 Stunden gemeinsame Zeit.


Wie Forscher der Aalto Universität und der Oxford Universität herausgefunden haben, gibt es im 25. Lebensjahr dabei einen Wendepunkt. Bis dahin vergrößert sich der Kreis unserer Freund:*innen, danach wird er wieder kleiner. Dass wir durch Job und Familie weniger freie Zeit haben als etwa im Studium ist ein wesentlicher Faktor dafür. Hier ergeben sich immer wieder kritische Momente. In der Phase zwischen Schulabschluss, Studium und dem Start ins Berufsleben haben wir so viele verschiedene Wege zur Wahl – kein Wunder, dass sich Freund:*innen unterschiedlich entwickeln und dabei aus den Augen verlieren können.

Wenn Freundschaft erträgt, dass sie nicht immer und zu jedem Zeitpunkt erfüllt werden kann, dann hat sie gute Chancen ein Leben lang zu bestehen.


Der niederländische Soziologe Gerald Mollenhorst fand heraus, dass wir angeblich alle sieben Jahre die Hälfte unserer Freundschaftsbeziehungen verlieren. Zwar kann die Zahl der engen Kontakte konstant bleiben, aber die Beziehungen selbst wechseln wohl.

Es gibt unterschiedliche Meinungen darüber, wie viel Arbeit eine Freundschaft braucht. Also aktive Pflege einer freundschaftlichen Beziehung, selbst wenn es einmal nicht so gut läuft. Grundsätzlich ist aber Engagement für eine gute Freundschaft ja mal nicht verkehrt. Der internationale Tag der Freundschaft ist dafür eine gute Gelegenheit.


Wie ist der internationale Tag der Freundschaft entstanden?

Bei einem Treffen unter Freunden schlug der Arzt Artemio Bracho vor, einen Tag zur Feier der Freundschaft zu etablieren. Der Grundstein wurde also 1958 in Paraguay gelegt. Bei der „Cruzada Mundial de la Amistad“ ging es Bracho und seinen Freunden darum, den Wert der Freundschaft zu betonen, um eine friedlichere Gesellschaft zu formen. Seiner Meinung nach ist die Freundschaft das zentrale Werkzeug um Spannungen unterschiedlicher politischer Einstellungen, Religionen und Kulturen zu überwinden. Und das nicht nur zwischen Menschen, sondern auch zwischen Ländern.


Lange wurde der 30. Juli als Tag der Freundschaft in Paraguay und anderen südamerikanische Ländern gefeiert. 2011 übernahm die UN Generalversammlung diesen Brauch. Seitdem wird der „International Friendship Day“ weltweit zelebriert.

Freundschaften muss man pflegen. Für Euch haben wir uns deshalb etwas ausgedacht.


Freundschaften pflegen mit kleinen Aufmerksamkeiten

Ganz klar – gemeinsame Zeit und schöne Erlebnisse sind das beste Mittel um Freundschaften lebendig zu halten. Da das aber nicht immer möglich ist, hier die zweitbeste Idee: Schickt Euren Freund*innen einen Brief mit ein paar lieben Worten.

Natürlich geht es in erster Linie um das, was Ihr sagen möchtet. Das Ganze könnt Ihr aber wunderbar auf schönes Papier bringen und in besonderen Umschlägen verpacken. Seid kreativ und widmet Euren Lieben auf diese Art ein bisschen Euerer Zeit. Seid nicht scheu, hier geht es schließlich nicht um Kunstwerke, sondern um Herzstücke!

Wir haben hier drei simple Ideen für Euch zusammengestellt:


Freundschafts Lautschrift auf Transparentpapier

Freundschaftskarte mit gedruckten und auf der Schreibmaschine getippten Papieren.

Aus Lucida Transparentpapier und Naturpapier haben wir einfach und schnell eine schöne Karte gebastelt. Dafür brauchten wir ein Blatt Pergamentpapier der Sorte Lucida, ein Blatt Crush Corn DIN A4 und die neue Crush DIN B6 Karte in der Farbe Grape.

Die Lautschrift des Wortes Freundschaft haben wir mit dem Laserdrucker auf das Transparentpapier gedruckt. Mit einer alten Schreibmaschine anschließend das Wort Freundschaft noch einmal auf das Crush Papier getippt. Beide Blätter wurden geschnitten, gerissen und mit der Karte mit einer Rundkopfklammer verbunden, die man sonst an Luftpolstertaschen findet.

Für den minimalistischen Look haben wir die Karte so ganz pur gelassen. Ihr könnt den freien Raum aber natürlich auch für ein Lettering nutzen.


Detailfoto der Freundschaftskarte aus Transparentpapier auf Crush Papieren.
Freundschaft als Lautschrift auf Lucida pergament Weiß in der obersten Lage. Darunter das mit der Schreibmaschine verzierte Crush Corn. Beides wird mit einer Rundkopfklammer auf einer Crush Grape Karte befestigt.

Gemeinsames farbenfroh zelebrieren

Flatlay Foto einer DIN A5 Karte mit Mixed Media Collage. Die Karte passt wunderbar zu der DIN C5 Hülle Colorplan Park Green.
In der DIN C5 Hülle Colorplan Park Green könnt ihr so eine Collage
wunderbar verschicken oder überreichen.

Mit dieser farbenfrohen Mixed Media Collage feiern wir die Gemeinsamkeiten. Könnt Ihr einen gemeinsamen Moment Eurer Freundschaft in Farben, Formen und Worte übersetzen? Vielleicht gibt es sogar noch kleine gedruckte Andenken, die Ihr ebenfalls in der Karte verarbeiten könnt.

Das Luma Mixed Media Papier im Format A5 ist perfekt dafür geeignet, solche Collagen zu basteln. In einer hellgrünen DIN C5 Hülle aus dem Colorplan Farbsortiment findet das kleine Kunstwerk Platz und kann sicher verschickt oder selbst übergeben werden.

Detailfoto der Luma Mixed Media A5 Karte mit einer bunten Collage.
Bunten Farben, Textfetzen und verschiedene Materialien. Mit dieser Mixed Media Collage auf Luma Mixed Media Papier feiern wir die Gemeinsamkeiten einer Freundschaft. Ein Lettering darf natürlich auch nicht fehlen.

Reich der Freundin die Hand

Karte und Hülle aus Graspapier in einem Flatlay. Durch die Illustration reichen sich die Beiden die Hand.
Wenn die Karte in die Hülle geschoben wird, reichen sich Versender*in
und Empfänger*in die Hand.

Es gibt Freund*innen, bei denen wir uns viel zu lange nicht gemeldet haben. Aber selbst, wenn wir uns gerade nicht sehen können, wirkt ein Brief mit lieben Worten Wunder.

Wir finden es schade, dass die Briefhülle so oft als Gestaltungsmittel ignoriert wird. Wir haben das hier geändert. Karte und Briefumschlag aus Graspapier reichen sich die Hände.

Wir haben mit einem Fineliner einfach zwei Hände auf Hülle und Karte gemalt. Als Oneline Illustration geben sich der oder die Verfasser*in der Karte und die Empfänger*in die Hand. Die Oneline Illustration muss nicht anatomisch perfekt sein, es geht um eine schnelle und lockere Zeichnung. Sie ist aber die optimale Einleitung für Eure Worte im Inneren der Karte.


Briefumschlag aus Graspapier mit Illustration einer Hand. Empfänger und Versender reichen sich die Hand.
Auch die Empfängerin streckt bildhaft ihre Hand aus. Name und Adresse kann man durch das Fenster der Graspapierhülle sehen.

Beim Schreiben dieses Beitrags haben wir die Menschen im Kopf, die mit uns durch Dick und Dünn gehen. Aber auch die Freund*innen, die wir länger nicht mehr gesehen haben und besonders vermissen. Geht es Euch genauso? Dann lasst uns doch gemeinsam kreativ werden um diesen Freundschaften ein Zeichen der Dankbarkeit zu geben!

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