Künstlerportrait Pablo Picasso – Vater des Kubismus

Im Oktober haben wir mit Euch in den Color Palettes auf die Farbpalette von Pablo Picasso geschaut. Bevor nun der November Einzug hält, versorgen wir Euch natürlich noch mit dem dazugehörigen Künstlerportrait.

Während seine Liaisons aus heutiger Sicht (mindestens) kritisch zu betrachten sind, gilt das künstlerische Werk von Picasso als das bedeutendste des letzten Jahrhunderts. Mit seinem avantgardistischen Stil und der Begründung des Kubismus, hat er die Kunstgeschichte wesentlich beeinflusst.


Wer war Pablo Picasso?

Pablo Picasso (1881-1973) war ein spanischer Maler, Grafiker und Bildhauer und gilt als der bedeutendste Künstler des 20. Jahrhunderts. Sein künstlerisches Schaffen umfasst sein Frühwerk, die Blaue Periode, die Rosa Periode, den Kubismus, die neoklassizistische Periode, surrealistische Einflüsse, sowie sein Spätwerk. Picasso arbeitete mit großer Produktivität. Sein Werk umfasst schätzungsweise rund 50.000 Arbeiten, darunter Ölbilder, Zeichnungen, Grafiken, Collagen, Skulpturen, Plastiken und Keramikarbeiten, die sich durch eine große Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen und Techniken auszeichnen.


Leben

Portraitbild von Pablo Picasso,  Argentina. Revista Vea y Lea, 1962, Public domain, via Wikimedia Commons.

Kindheit und Jugend

Pablo Picasso wird am 25. Oktober 1881 als Sohn des Malers José Ruiz Blasco und seiner Frau María Picasso López in Malaga geboren. Wie in seinem Geburtsort üblich, erhält er eine ganze Reihe von Vornamen: Pablo, Diego, José, Francisco de Paula, Juan Nepomuceno, María de los Remedios und Crispiniano de la Santísima Trinidad, von denen nur der erste genutzt wird. Seine Schwester Dolores wird drei Jahre nach ihm geboren, weitere drei Jahre später seine Schwester Concepción, die mit nur acht Jahren stirbt.

Die Eltern von Pablo fördern seine künstlerische Laufbahn schon früh. Als er zehn Jahre alt ist, zieht die Familie nach A Coruña in Galicien, wo er die Schule für Bildende Künste besucht. Fünf Jahre später schafft er mühelos die Aufnahmeprüfung an der Kunstakademie La Llotja in Barcelona. Im Jahr darauf beginnt er sein Studium an der Academia San Fernando in Madrid, verlässt sie aber bald wieder, weil ihm die Lehrmethoden nicht gefallen.


Frühes Schaffen – Picassos Blaue und Rosa Periode

1897/98 malt er ein Selbstbildnis, auf dem er seine Signatur „Ruiz“ erstmals durch „P. Picasso“ ersetzt. Zwei Jahre später findet die erste Einzelausstellung von Pablo Picasso statt und seine Illustrationen werden in Zeitungen veröffentlicht. Er besucht zum ersten Mal Paris, wird Mitherausgeber einer Kunstzeitschrift und beginnt mit der Bildhauerei.

1901 erschüttert ihn die Nachricht, dass sein Freund Carlos Casagemas sich aus Liebeskummer erschossen hat. Auf der Leinwand taucht Pablo Picasso für drei Jahre in seine berühmte melancholische „Blaue Periode“ ein. Er beendet sie mit einem Wechsel seiner Farbpalette und malt anschließend ein Jahr in der „Rosa Periode“.

Auf zahlreichen Reisen baut sich Pablo Picasso ein großes Netzwerk aus anderen Künstler:innen und Unterstützer:innen seiner Arbeit auf. Unter anderem wird der deutsche Galerist Daniel-Henry Kahnweiler auf ihn aufmerksam und zu seinem wichtigsten Förderer. 1907 lernt Picasso den fauvistischen Maler Georges Braque kennen. Die Verbindung der beiden wird die moderne Kunstgeschichte maßgeblich beeinflussen.


Künstlerische Reife – Picasso und der Kubismus

Das Dreiergespann beginnt eine intensive Zusammenarbeit und wendet sich mehr und mehr einer Stilistik, die später als Kubismus bekannt werden soll, zu. Picasso und Braque stellen mehrere Sichtweisen auf ein Objekt gleichzeitig dar, indem sie es zerlegen und in seinen Einzelteilen neu zusammensetzen. Form und Raum werden zu ihren wichtigsten Gestaltungselementen.

Neben der Malerei entwickelt Picasso die Technik der Collage und lernt von Braque das Collagieren mit Papier. Diese Phase wird als synthetische Phase des Kubismus bezeichnet. Der Ansatz eröffnet ihm vielseitige spielerische und dekorative Möglichkeiten, die er auch in späteren Jahren weiter nutzen wird.

Picassos und Braques kubistische Arbeiten werden als revolutionär angesehen, dennoch widmet sich der Maler auch anderen Stilrichtungen. Er malt sowohl gegenständlich, klassizistisch und symbolisch, als auch surrealistisch und abstrakt. Picasso entwickelt außerdem ein großes Interesse am Ballett und entwirft zahlreiche Bühnenbilder für die Ballets Russes, eines der bedeutendsten Ballettensembles des 20. Jahrhunderts.


Zuwendung zum Surrealismus und private Turbolenzen

In den frühen 1920er Jahren beginnt Pablo Picasso sich mit dem Surrealismus auseinanderzusetzen. Er lernt André Breton kennen und seine Arbeiten erscheinen in surrealistischen Zeitschriften. Einerseits bewundern die Surrealisten Picasso für seinen Einfallsreichtum, andererseits kommt es zwischen ihnen immer wieder zu Konflikten. Picassos Werke werden ausdrucksstärker, oft auch gewaltsam und erotisch und spiegeln in vielerlei Hinsicht sein Privatleben.

Seine Ehe mit der Tänzerin Olga Chochlowa zerbricht und er geht eine Beziehung mit der minderjährigen Marie-Thérèse Walter ein, was er lange Zeit geheim hält. Zeit seines Lebens dienen die Frauen, in die er verliebt ist, Picasso als Musen und Modelle und so ist sein turbulentes Privatleben umfassend auf Leinwand dargestellt. Er hat zahlreiche Beziehungen und Affären, oft auch mit Überschneidungen, heiratet zwei Mal und wird Vater von vier Kindern.


Bildhauerei und politische Motive

In den späten 1920er Jahren arbeitet Pablo Picasso mit dem Bildhauer Julio González zusammen an geschweißten Metallskulpturen. Es ist die bedeutendste kreative Zusammenarbeit des Künstlers, seit er mit Braque zusammengearbeitet hat.

Im Verlauf der 1930er Jahr beginnen politische Bedenken das Werk von Picasso zu beeinflussen. Die Ereignisse des spanischen Bürgerkriegs erschüttern ihn tief. Die verheerenden deutschen Luftangriffe auf die baskische Stadt Gernika, mit denen Adolf Hitler den faschistischen Diktator Francisco Franco unterstützt, veranlassen ihn zu einem monumentalen Anti-Kriegsbild. Das riesige Wandbild „Guernica“ wird im spanischen Pavillon auf der Pariser Weltausstellung 1937 gezeigt und geht in die Geschichte ein.

Während des Zweiten Weltkriegs lebt und arbeitet Picasso als Gegner Francos in Paris. Auch im besetzten Frankreich ist das Leben für ihn nicht ungefährlich und ihm wird ein Ausstellungsverbot erteilt. Während die Nationalsozialisten seine Arbeiten der Entarteten Kunst zuordnen und teilweise beschlagnahmen, widmet ihm das Museum of Modern Art in New York eine erfolgreiche Retrospektive. Sie verhilft ihm in den USA und darüber hinaus bei zeitgenössischen Kritiker:innen und Kolleg:innen zu großer Bekanntheit.


Die späten Jahre von Pablo Picasso

Nach sechs Jahren in Paris reist Picasso ab 1945 häufig in südfranzösische Orte wie Nizza und Antibes. Es entwickelt sich ein enger Kontakt zu Henri Matisse, der über viele Jahre anhält. Die Malweise des einflussreichen Künstlers der Klassischen Moderne und des Fauvismus beeinflusst Picassos Spätwerk deutlich.

Ab 1948 wohnt Picasso zusammen mit der Malerin Françoise Gilot, mit der er zwei Kinder bekommt, in einer Villa in Vallauris. Die Gemeinde ist seit dem 16. Jahrhundert für die Herstellung von Keramik bekannt. Picasso experimentiert und arbeitet mit lokalen Töpfer:innen und trägt zur internationalen Bekanntheit von Vallauris bei.

Trotz seiner Zugehörigkeit zur kommunistischen Partei behält Picasso eine unabhängige Einstellung und engagiert sich immer wieder für Frieden. 1949 gestaltet er ein Plakat mit einer Taube für den Pariser Weltfriedenskongress, woraufhin die Taube weltweit zu einem Symbol des Friedens wird.

In den folgenden Jahren hat Pablo Picasso erneut eine ganze Reihe von Affären und kauft die Villa „La Californie“ in Cannes.

„Studio IV“ zeigt Picassos Atelier in „La Californie“. Das Gemälde ist eines von insgesamt 11 Ansichten, die er in einem Zeitraum von einer Woche von seinem Atelier malt. Die Farbe trägt er mit Pinsel und Spachtel auf. Das Ende des Pinsels benutzt er dann, um die Farbe abzukratzen und mehrere Stellen der Leinwand wieder freizulegen. Andere Bereiche wiederum versieht Picasso mit einer dicken, pastosen Schicht Farbe.

Im wachsenden Cannes fühlt sich Picasso aber schnell nicht mehr wohl und durch seine Bekanntheit oft belästigt. Drei Jahre später kauft er das Schloss Vauvenargues bei Aix-de-Provence. Dort richtet er sich ein neues Studio ein, kehrt aber auch immer wieder in seine Villa in Cannes zurück.

In seinen Werken reduziert er sich immer mehr auf das Linienbetonte und Skizzenhafte. Mit großer Produktivität widmet er sich neben der Malerei auch grafischen Techniken wie Lithografie und Linolschnitt, außerdem der Bildhauerei und Keramik. 

1961 heiratet er seine aktuelle Partnerin Jacqueline Roque und zieht mit ihr in ein Herrenhaus nördlich von Cannes. Das Schloss Vauvenargues wird zum Lager seiner unzähligen Bilder.

Ein Jahr später wird Pablo Picasso der internationale Lenin-Friedenspreis verliehen. Weitere zwei Jahre darauf wird das Museu Picasso in Barcelona eröffnet, das später den Großteil seines Nachlasses erhalten wird. 1971 findet eine große Retrospektive anlässlich seines 90. Geburtstags im Pariser Louvre statt. Damit ist er der erste Künstler, dem diese Auszeichnung bereits zu Lebzeiten zuteilwird.

Am 8. April 1973 stirbt Pablo Picasso an den Folgen eines Herzinfarkts mit Lungenödem.


Pablo Picasso – Vater des Kubismus

Pablo Picasso ist berühmt dafür, dass er im Laufe seiner Karriere als Maler ein großes Spektrum künstlerischer Disziplinen abdeckte und verschiedenste Stilrichtungen nutzte. Vor allem aber ist er, zusammen mit Georges Braque, als Begründer des Kubismus in die Kunstgeschichte eingegangen.

Der Kubismus
Entstanden um 1906-1908 in Frankreich, zählt der Kubismus zu den revolutionärsten Neuerungen der Bildenden Kunst des 20. Jahrhunderts. Der Name der Stilrichtung leitet sich vom französischen „cube“ bzw. lateinischen „cubus“ (deutsch „Würfel“) ab. Aus der Avantgardebewegung in der Malerei entstanden, löste der Kubismus den Fauvismus ab und leitete gemeinsam mit ihm die Klassische Moderne ein. Die Begründer der Kunstrichtung sind Pablo Picasso und Georges Braque.

In seiner Darstellungsweise brach der Kubismus mit der üblichen Maltradition. Picasso und Braque bildeten Menschen, Landschaften und Objekte nicht wie andere zeitgenössische Künstler:innen räumlich und plastisch ab. Stattdessen reduzierten sie ihre Motive auf geometrische Figuren wie Pyramiden, Kegel und Kugeln. Ihre mathematische Analyse von Objekten und die anschließende Zergliederung in geometrische Formen, führte das Prinzip der künstlerischen Abstraktion zu einem neuen Höhepunkt.

Der Kubismus wird in zwei Phasen eingeteilt: Der analytische Kubismus kennzeichnet die erste Phase der Kunstbewegung. Im Fokus der Arbeiten stand die Recherche über die gleichzeitige Darstellung verschiedener Ansichten eines Objekts oder Körpers. Dazu brachen Picasso und Braque geschlossene Formen ihrer Motive auf.

Einige Jahre später begannen sie, die in geometrische Formen zerlegten Objekte wieder zusammenzusetzen. Damit begründeten sie den synthetischen Kubismus, der den Weg zurück vom Abstrakten zum Konkreten geht. Auch Objekte, die nicht zusammengehörten, ließen Picasso und Braque ineinanderfließen. So entwickelten sie auch die Technik der Collage, bei der sie ihre Malereien um verschiedenste Materialien wie Papierschnipsel, Zeitungen, Tapeten und Sand ergänzten.


Picasso und die Anfänge des Kubismus

Picasso beginnt mit kubistischer Herangehensweise zu malen, nachdem er zuvor durch die Beschäftigung mit afrikanischer Kunst zu einer Sprache der Deformation gefunden hatte.
1907 malt er das Ölbild „Les Demoiselles d’Avignon“. Auf ihm zeigt er zum ersten Mal Figuren aus unterschiedlichen Perspektiven gleichzeitig. Das Bild gilt als Schlüsselwerk der neueren Kunstgeschichte und wird heute als Vorläufer dessen angesehen, wofür der Kubismus später stilistisch stehen sollte.

Zwar zeigen Picassos erste kubistische Interpretationen noch einen großen Anteil Realismus, er beginnt aber mehr und mehr seinen neuartigen Ansatz des analytischen Kubismus zu verfolgen. Er zerlegt seine Motive in ihre Kernkomponenten und verwendet dabei Kugeln, Zylinder, Rechtecke und Würfel. Außerdem konzentriert er sich weniger auf die menschliche Form. Stattdessen malt er zum Beispiel eine Pfeife oder Flasche und schafft wirklich einzigartige Darstellungen dieser gewöhnlichen Objekte. Werke, die zu dieser Hochphase seiner kubistischen Periode zählen, sind zum Beispiel „Gitarrist“, „Stillleben mit einer Flasche Rum“ und „Geige“.

Diese Bilder stehen im Kontrast zu anderen Arbeiten, in denen er sich stark auf die organische Natur der menschlichen Form fokussierte.

Die „Lesende Frau“ (1939) stammt aus der surrealistischen Periode Picassos. In dem Bild, das von runden Formen dominiert ist, legt er den Fokus auf den aus Schwüngen und Kurven bestehenden Körper von Marie-Thérèse Walter.

Im Gegensatz dazu schauen wir auf ein anderes Werk, in dem er eine weitere Frau in seinem Leben gemalt hat, das aber starke experimentelle kubistische Tendenzen zeigt: „Sylvette in einem grünen Armsessel“.

„Sylvette in einem grünen Armsessel“ auf einer Kunstpostkarte, darunter passende Colorplan Papiere in den Farben Mist / Sand, Tabriz Blue / Dunkeltürkis, Lockwood Green/ Billardgrün und Amethyst / Aubergine.

Das Ölgemälde gehört zu einer Serie von mehr als 40 Portraits, die Picasso 1954 in drei Monaten von seiner 19-jährigen Muse Sylvette David gefertigt hat. Ein besonderes Merkmal macht er aus ihrem hohen Pferdeschwanz, das als ikonisches Element der berühmten Bilderserie gilt. Sie zeichnet sich auch durch eine große stilistische Vielseitigkeit und Bandbreite aus, die von detaillierten naturalistischen Portraits, bis hin zu experimentell-kubistischen Darstellungen reicht.  

In diesem Werk, das Sylvette auf der Seite sitzend zeigt, bricht Picasso in klassischer kubistischer Manier das Bild seines Modells auf und setzt es in neu bewerteter Form wieder zusammen. Damit kann er sich auf bestimmte Details konzentrieren und übertreibt in seiner Darstellung zum Beispiel charakteristische Merkmale wie Sylvettes ovale Augen und ihren langen Hals. Auch wenn die Kunstbewegung sich um 1914 in den Wirren des Ersten Weltkriegs verlaufen hat, zeigen einige Bilder der Sylvette Reihe, dass Picasso auch in seinem Spätwerk noch kubistische Kunstwerke malte. Sie verdeutlichen außerdem erneut die unbestreitbare Tatsache, dass sein künstlerisches Schaffen immer eng mit den Frauen in seinem Leben verbunden war.


Unsere Farbpalette zu Pablo Picasso

Unsere Oktober Farbpalette zu Pablo Picasso habt Ihr bestimmt schon entdeckt, oder? Wir haben einen Papiermix in den Farben des Gemäldes „Lesende Frau“, das Marie-Thérèse Walter zeigt, erstellt. So wie Picasso in einem Brief Marie-Thérèse seine Liebe beteuert hat, könnt Ihr unsere Papeterie nutzen, um Euren Liebsten ein paar herzerfüllte Worte zu senden.


Pablo Picasso erleben

Im Museum

Die erste Anlaufstelle, um hierzulande Originalwerke von Picasso zu bestaunen, ist definitiv das Kunstmuseum Pablo Picasso in Münster. Seit diesem Monat und noch bis zum 22. Januar läuft dort auch die Sonderausstellung Fernande und Françoise – Erinnerungen an Picasso. Beide waren langjährige Lebensgefährtinnen von Picasso und haben als einzige seiner Geliebten ihre Erinnerungen an die gemeinsame Zeit mit dem Künstler schriftlich festgehalten.

Wenn Ihr Euch mit Pablo Picasso und seinem Werk beschäftigen möchtet, ist das nächste Jahr übrigens perfekt dafür! Sein 50. Todestag wird 2023 mit zahlreichen Ausstellungen gewürdigt. Spanien und Frankreich planen sogar ein großes Event-Jahr zu diesem Anlass. Das große grenzüberschreitende Kunst-Programm soll eines der wichtigsten europäischen und internationalen Kulturereignisse der nächsten Jahre werden. Es wurde sogar eine binationale Kommission gegründet, die das Picasso Jubiläum mit mehr als 40 Ausstellungen und Veranstaltungen in Europa und Nordamerika koordiniert.

Im Podcast „Augen zu“ von ZEIT und ZEIT ONLINE

Florian Illies (Kunsthistoriker und Herausgeber der ZEIT) und Giovanni di Lorenzo (Chefredakteur der ZEIT) entführen ihre Hörer:innen alle 14 Tage in die wunderbare Welt der Kunst. In der Folge zu Picasso stellen sie die Frage „War Pablo Picasso wirklich der größte Maler des 20. Jahrhunderts?“ und sprechen über die Kämpfe und Inspirationen des Künstlers.

In der TV-Serie „Genius: Picasso“

Die zweite Staffel der National Geographic Dramaserie „Genius“ widmet sich dem Leben und Werk von Pablo Picasso. Genius: Picasso stellt vor allem die Frage „Wer war Picasso als Mensch?“ und zeichnet die prägendsten Etappen seines Lebens im Detail nach. Produziert wurde die Serie vom Oscarpreisträger Ron Howard und Brian Grazer.

Im Film „Mein Mann Picasso“

Der Film „Mein Mann Picasso“ stellt den umstrittenen Charakter von Pablo Picasso, vor allem im Hinblick auf die zahllosen Frauen in seinem Leben, in den Fokus. Dabei konzentriert er sich besonders auf die zehnjährige Beziehung Picassos (gespielt von Anthony Hopkins) mit der jungen Malerin Francoise Gilot (Natascha McElhone).

Ihr könnt Euch „Mein Mann Picasso“ bei Amazon Prime ansehen.


Die Frage aus dem Kunstpodcast „Augen zu“ möchten wir gerne zum Abschluss an Euch weitergeben: War Pablo Picasso der größte Maler des 20. Jahrhunderts?
Wir freuen uns auf Eure Meinung in den Kommentaren oder auf Instagram!

Hinweis Bildherkunft Fotografie von Pablo Picasso im Sommer 1912 im Titelbild – Anonym. Public domain, via Wikimedia Commons.

Teilen Sie diesen Beitrag

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.